Archiv Richtig Gärtnern

Sommer 2020

Mulchen - Schutz und Dünger in einem

Mulchen schützt vor Trockenheit
© _Marion/pixabay.com

Ein Garten, dessen Beet-Zwischenräume blanke Erde zeigen, kommt einer Wüste gleich. Die Bodenoberfläche und alles, was darunter verborgen kreucht und fleucht, ist ohne Bedeckung schutzlos den Wetterkapriolen ausgesetzt. Trockenheit dringt viel tiefer ein und setzt dem Bodenleben und den Pflanzen zu. Wind weht wertvolle Bestandteile einfach davon. Und bei einem Platzregen können wahre Schlammlawinen entstehen, die das Erdreich abtragen, Wurzeln freilegen und sich an unerwünschten Stellen absetzen.

Nicht zuletzt sind solche offenen Stellen eine Einladung für Samenunkräuter und für Vierbeiner, die sich ihre Zeit gerne mit Scharren und Graben vertreiben.

Bodendeckerpflanzen
© Matthias Böckel/pixabay.com

Der beste Schutz vor diesen Einflüssen ist eine geschlossene Bodendecke. Es gibt eine reichhaltige Auswahl an flachwachsenden Bodendeckerpflanzen, die zum Teil wunderschöne Blüten entwickeln und nützliche Insekten wie Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. anlocken.

Doch nicht jeder Baum oder Strauch mag es, von möglicherweise konkurrierenden Pflanzen umgeben zu sein. Und manchmal entfaltet sich die ästhetische Wirkung eines Einzelstandorts auch erst, wenn er lediglich von einer Mulchschicht umgeben ist.

Mulchen heißt, den Boden mit einer Schicht an – in der Regel unverrottetem – organischen Material zu bedecken. Diese Schicht wirkt temperaturausgleichend und feuchtigkeitsregulierend, reichert Humus an und gibt, je nach Art des Mulchmaterials, Nährstoffe ab; wirkt also als Dünger. Sie sollten jedoch nicht wahllos verteilen, was Sie gerade zur Hand haben – es gilt ein paar Dinge zu beachten, damit sich die positive Wirkung voll entfalten kann.

Rindenmulch

Rindenmulch
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Rindenmulch besteht meist aus einem Gemisch von Rinden verschiedener Nadel- und Laubbäume. Er sollte angenehm harzig riechen und nicht zu feine Bestandteile beinhalten. Wenn er stark säuerlich oder schweflig riecht, ist die Qualität nicht gut; dann finden Fäulnisprozesse statt, die bei benachbarten Pflanzen zu Problemen führen können. Rindenmulch eignet sich für Wege und für Flächen unter Bäumen und Sträuchern, Halbschatten- und Schattenstauden, Farne und Schattengräser.

Frischer Rindenmulch bindet viel Stickstoff, wenn Sie also Beete damit bedecken, sollten Sie vorher mit Hornspänen düngen. Dasselbe gilt für zerhäckselten Strauchschnitt. Besser verträglich und weniger stickstoffbindend wäre kompostierte Nadelholzrinde (Rindenkompost), die besonders gut zur Bodenlockerung beiträgt.

Eine weitere gute Alternative ist Pinienrinde, die sich sehr langsam zersetzt, Nährstoffe liefert und die Keimung von Unkrautsamen verhindert, was beim klassischen Rindenmulch nicht ganz so gut gelingt. Den hochwertigen Piniendekor von ökohum haben wir in unserem Sortiment.

Stroh

Auch Stroh, ausgedroschene und getrocknete Halme von Getreide, eignet sich als Mulchmaterial auf Wegen oder beispielsweise unter Erdbeeren, Gurken oder Zucchini. Der Vorteil ist, dass Früchte, die auf dem Boden liegen, sauber bleiben.

Sie sollten hier jedoch auf Stroh zurückgreifen, das aus biologischem Anbau stammt, um eine Belastung mit unerwünschten Chemikalien in Ihrem Garten zu vermeiden.

© Lilli Wenzel


Rasenschnitt

© Ulrike Mai/pixabay.com
© Ulrike Mai/pixabay.com

Rasenschnitt sollten Sie nur dann als Mulchmaterial verwenden, wenn er angetrocknet ist und zudem sichergestellt ist, dass keine oder kaum Wildkräuter enthalten sind. In einem naturnah gestalteten Garten könnte dies also etwas schwierig werden. Zudem sollte Rasenschnitt nur sehr dünn ausgebracht werden, um Fäulnis zu verhindern.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich unter Grasmulch gerne Schnecken aufhalten. Wer also sowieso schon mit Schnecken zu kämpfen hat, sollte von einer solchen Mulchdecke absehen. Allerdings reichert Rasenschnitt den Boden mit Stickstoff und Kalium an, wirkt also gleichzeitig als guter Dünger.

Miscanthushäcksel

© Hans Braxmeier/pixabay.com
© Hans Braxmeier/pixabay.com

Miscanthus ist ein aus dem asiatischen Raum stammendes Süßgras (Chinaschilf). Die hellen Häckselstücke stellen eine sehr gute Alternative zu Rindenmulch dar und können übrigens auch als Einstreu für Pferde verwendet werden.

Wir haben damit noch keine persönlichen Erfahrungen gemacht, doch Miscanthus soll eine hohe Wasserspeicherfähigkeit besitzen, Unkrautwachstum besonders gut unterdrücken und auch Schnecken halten sich dort aufgrund der scharfen Kanten (im Gegensatz zum Rindenmulch) anscheinend ungern auf. Allerdings bekommt man es eher selten im stationären Handel.

Getrocknete Kakaoschalen

Mit getrockneten Kakaoschalen mulchen
© falco/pixabay.com

Ebenso ungewöhnlich ist der Einsatz von getrockneten und zerkleinerten Kakaoschalen, die gleichzeitig als hochwertiger organischer Dünger dienen. Mit Rindenmulch vermischt, wirken sie dem Stickstoffentzug entgegen und verhindern die Ausbreitung von Unkräutern. Auch Schnecken werden ferngehalten. Kakaoschalen sollten nicht zu dick ausgebracht werden, da sie einen zwar unschädlichen, aber unansehnlichen Zersetzungsschimmel bilden können.

Schafwolle

© Jan Mallander/pixabay.com
© Jan Mallander/pixabay.com

Frische Roh-Schafwolle ist äußerst nährstoffreich (enthält vor allem Stickstoff, Phosphor, Kalium sowie Schwefel) und schützt zuverlässig vor dem Austrocknen. Der zu Beginn vielleicht etwas strenge Geruch ist für menschliche Nasen bald nicht mehr wahrnehmbar, es heißt aber, dass er Schnecken, Wühlmäuse und Maulwürfe erfolgreich vertreibt. Die Wolle eignet sich im Übrigen auch hervorragend als Frostschutz.

Wir probieren diese ungewöhnliche Mulchmethode gerade selber aus und werden davon berichten.

Sie sehen, es gilt beim Mulchen viel zu beachten. Wenn Sie Fragen dazu haben, beraten wir Sie gerne.

Frühjahr 2020

Vom Umgang mit Samen und Jungpflanzen

Einerlei, ob Sie einen großen Garten mit Gemüsebeeten haben oder Ihr Gemüse in Kübeln auf Terrasse oder Balkon anbauen – der richtige Umgang mit Samen und Jungpflanzen entscheidet über den Erfolg Ihrer Ernte. Wichtig sind hierbei Beschaffenheit und Nährstoffgehalt der Erde, Wasserangebot und Überwachung.

Richtige Blumenerde für die Aussaat und für Jungpflanzen wählen
© Hans Braxmeier/pixabay.com

Die meisten Pflanzen lieben einen lockeren, tiefgründigen und gut durchlüfteten Boden, in dem sich auch Mikroorganismen, Regenwürmer und Insekten gerne tummeln.

Was die Nährstoffe angeht, so ist in Schwach-, Mittel- und Starkzehrer zu unterscheiden. Hier ein paar Beispiele:

Starkzehrer (benötigen viele Nährstoffe): Gurken, Kartoffeln, Kohl, Kürbisse, Zucchini, Tomaten, Gurken ...

Mittelzehrer: Karotten, Knoblauch, Paprika, Rote Bete, Wurzelpetersilie, Kohlrabi, Salate ...

Schwachzehrer: Bohnen, Erbsen, Erdbeeren, Kräuter, Feldsalat ...

 

Wenn Sie sich gerade ein neues Hochbeet gebaut haben, dann könnten Sie theoretisch ohne weitere Düngemaßnahmen im ersten Jahr Starkzehrer anbauen, im 2. Jahr Mittelzehrer und ab dem 3. Jahr Schwachzehrer. Es kommt aber auch immer darauf an, wie Sie Ihr Hochbeet nach dem Absacken auffüllen.

Wenn Sie Ihre Pflänzchen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen möchten, achten Sie bitte darauf, hierfür spezielle Aussaaterde zu nehmen. Normale Blumenerde wäre am Anfang zu nährstoffreich und in Kombination mit der Wärme würden Ihre Keimlinge zwar schnell in die Höhe wachsen, dabei aber eher schwache Triebe bilden.

Saatkörner
© Hans Braxmeier/pixabay.com

Den Überblick behalten

In der Regel finden Sie auf den Samentütchen Hinweise zur Saattiefe und zum Zeitpunkt der Aussaat. Sie können die Körner in Rillen oder Löchern ausbringen und anschließend mit Erde bedecken. Achten Sie dabei auch auf den angegebenen Abstand, damit sich die Pflanzen später nicht ins Gehege kommen. Wenn Sie ein Saatband verwenden, ist es wichtig, dieses vor dem Zudecken zu befeuchten. Und wenn Sie viele verschiedene Gemüsearten aussäen, hat es sich bewährt, Schildchen aufzustellen oder auf einem Blatt Papier zu notieren, welche Sorte wo ausgesät wurde. Hier ist es auch wichtig, zu beachten, dass nicht alle Gemüsesorten miteinander können. Es gibt sogenannte "gute und schlechte Nachbarn". Mehr zu diesem Thema finden Sie im Gartenbuch "Der Biogarten" (siehe unten). Wir beraten Sie gern!

Schützende Netze für die Beete - Richtig gärtnern (Blumen Grünschnabel in Trossingen)
Schützende Netze für die Beete

Wuffi, Mauz und Piepmatz lieben frische Beete

Wenn Sie eine Katze oder einen Hund besitzen, dann lohnt sich die Mühe, das Beet nach der Aussaat so lange abzudecken, bis die Pflanzen hoch und kräftig genug sind. Sonst wird das nichts mit Ihrem Gemüse.

Zu gerne wälzen sich unsere "Gartenhelfer" in frisch bestellten Beeten oder sie sind der Meinung, es sei noch nicht ausreichend gedüngt worden. Mit einem Schutz, zum Beispiel einem speziellen kleinmaschigen Netz, können Sie auch so manch einem Schädling, wie etwa dem Kohlweißling, den Eintritt verwehren und verhindern zudem, dass Vögel Ihre Samenkörner wieder aus der Erde holen.

"Schau mal, so ein großes Katzenklo!"

Katzen im Garten
© Adina Voicu/pixabay.com

Wasser liefert Nährstoffe und macht die Zellen prall

Nach der Aussaat ist sofortiges Angießen wichtig, um die Keimung anzustoßen. Und bis die Samen aufgehen, erste Pflänzchen erscheinen und diese ausreichend Wurzeln gebildet haben, ist es extrem wichtig, die Erde nicht austrocknen zu lassen.

Jungpflanzen und ausgesäte Samen unbedingt regelmäßig gießen
© Karolina Grabowska/pixabay.com

Das gilt natürlich auch für Setzlinge, die Sie gekauft haben. Sie brauchen eine Weile, bis sie "angekommen" und kräftig genug sind, um auch mal eine kurze Trockenheit schadlos zu überstehen.

Am besten eignet sich dafür Regenwasser, das Sie in einer Tonne sammeln können. Brunnenwasser geht natürlich auch, aber dieses ist häufig recht kalt. Bei kleinen Mengen kann auch Leitungswasser zum Gießen genommen werden; für einen großen Garten geht das jedoch schnell ins Geld. Davon abgesehen, sollten wir sparsam mit unserem kostbaren Trinkwasser umgehen.

Das Jäten ist des Gärtners Lust

Unkrautjäten
© photoAC/pixabay.com

Auch Unkräuter sprießen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Deshalb gilt es, diese von Anfang an in Schach zu halten. Sie sind in der Regel kräftiger und es besteht die Gefahr, dass sie Ihr Gemüse verdrängen. Unkrautjäten ist hier die Devise, keinesfalls chemisch vernichten, denn diese Schadstoffe landen in Ihrem Gemüse! Aber warten Sie damit gerade so lange, bis Sie sich absolut sicher sind, dass Sie auch wirklich Unkraut, und nicht das gekeimte Gemüsepflänzchen jäten ...

Sie können Unkraut auch essen. Stöbern Sie mal bei unseren Leseempfehlungen.

 

Apropos Maus. Wenn die Katze bei der Populationsregulierung nicht mehr hinterherkommt, dann überlegen Sie sich doch mal, ob in Ihrem Garten ein Eulenkasten Platz finden könnte.

Bei unschönen Wühlmaushaufen lohnt es sich übrigens, Folgendes auszuprobieren:

Die aufgeworfene Erde in einem Eimer sammeln, Gang freilegen, Tierfell, Menschenhaar oder andere "mausfeindlich" riechenden Stoffe hineinstopfen, mit Erde abdichten und eine hübsche Blume einpflanzen. Wir haben das mit Osterglocken ausprobiert und es war erstmal Ruhe. Wir sind gespannt, ob es langfristig hält.

Im Beet reicht es, wenn Sie das Loch wie beschrieben abdichten. Übrigens können Sie das grabende Tierchen an der Verlaufsform des Ganges unterscheiden. Führt der Gang schräg nach unten, handelt es sich um Wühlmäuse. Bei senkrechten "Schächten" waren Maulwürfe am Werk. Diese stehen unter Schutz.

Herbst 2019

Gründüngung

Phacelia-Samen zur Gründüngung erhalten Sie bei Blumen Grünschnabel in Trossingen
Phacelia (Bienenweide) als Gründüngung - © Fablegros/pixabay.de

Sobald Sie Ihre Gemüsebeete abgeerntet haben, sollten Sie diese neu bepflanzen oder Wintergemüse aussäen. Zur Aussaat eignen sich im September noch Radieschen, Schnittsalat, Endivie oder Feldsalat. Für eine schnellere Ernte von Letzterem bekommen Sie bei uns Setzlinge.

 

Wer jedoch eine Pause einlegen möchte, tut gut daran, eine sogenannte Gründüngung auszusäen. Diese dient dazu, die Erdoberfläche zu bedecken und vor dem Austrocknen zu schützen. Die Durchwurzelung verhindert eine Verdichtung des Bodens im Winter, verdrängt Unkraut und gibt dem Boden in manchen Fällen einen Teil der Nährstoffe zurück. Besonders effektiv ist es, wenn die Pflanzen vor der Samenreife abgemäht werden und dann als Mulchdecke liegen bleiben. Sie sollte jedoch nicht zu dick ausfallen, da sich sonst die Schnecken besonders wohl fühlen; und wer will das schon ... Wenn Sie im Frühjahr die Mulchdecke in den Boden einarbeiten, sorgen Sie für eine Erhöhung des Humusanteils, was sich bei Gemüsebeeten besonders positiv auswirkt. Unter der Erdoberfläche freuen sich die Bodenlebewesen und über ihr die Insekten.

Samen für Gründüngungspflanzen erhalten Sie bei Blumen Grünschnabel in Trossingen

So ersparen Sie sich das mühsame Umgraben im Herbst, denn das übernehmen nun Regenwurm und Co. für Sie.

Eine Gründüngung ist je nach Pflanzenart bis in den Oktober möglich. Klassiker sind Gelbsenf, Winterraps, Phacelia, Lupinen oder Klee.

Einen Teil davon führen wir in unserem umfangreichen Sortiment an Samen. Kommen Sie gerne bei uns vorbei und lassen Sich beraten.

Sommer 2019

Impulsive Natur

© Anna Sulencka/pixabay.de
© Anna Sulencka/pixabay.de

Unsere Pflanzen schieben sich bei zunehmenden Temperaturen mit Freude ans Licht. Bis sie kräftig genug sind, um sich gegen die impulsive Natur selbst zu wehren, sollten auch Hobbygärtner sehr genau auf ihre Schützlinge achten. Hilfreich sind zu Beginn beispielsweise schützende Vliese oder Netze. Sie haben zum einen wärmende Effekte und schützen die noch sehr zarten Pflänzchen vor Starkregen oder Sturm. Zum anderen halten Sie Schädlinge draußen, wie zum Beispiel den Kohlweißling, der seine Eier besonders gern an Kohlpflanzen ablegt. Die sich daraus entwickelnden Raupen ernähren sich dann exzessiv von unserem Gemüse. Sie lassen sich bei Kohlrabi noch ganz gut absammeln, doch in mehrlagige Kohlköpfe fressen sie sich hinein und bleiben unerreichbar für uns.

© u_79qqozws/pixabay.de
© u_79qqozws/pixabay.de

 

Wenn Sie Gemüsesamen ausgesät haben, dauert es unterschiedlich lange, bis diese keimen. Waren die Samen sehr klein, wie etwa Möhrensamen, dann schauen auf einem Quadratmillimeter manchmal 3 oder 4 Pflänzchen auf einmal aus der Erde. Damit sich Wurzeln und Pflanzen gut weiterentwickeln können, ist es wichtig, die jungen Triebe zu vereinzeln. Nicht alle eignen sich zum Verziehen, wobei junge Pflänzchen voneinander getrennt und in größerem Abstand zueinander eingepflanzt werden. Bei sehr zarten Trieben ist es nur möglich, überzählige Keimlinge sehr vorsichtig herauszuziehen und zu verwerfen.

© Karolina Grabowska/pixabay.de
© Karolina Grabowska/pixabay.de

 

Gießen ist das A und O. Ohne Bewässerung keimen die meisten unserer Gemüsesamen erst gar nicht. Wer also in einer regenarmen Gegend wohnt, sollte zu Gießkanne oder Gartenschlauch greifen. Und auch ältere und kräftigere Gemüsepflanzen werden bei fehlendem Wasser schlapp und sind somit anfälliger für Schädlinge und Krankheiten.

Es lohnt sich, sich eine große Regentonne zuzulegen. Nicht nur mögen die Pflanzen am liebsten sonnengewärmtes Regenwasser, sondern wir schonen damit auch die kostbaren Frischwasservorräte.

Eine regelmäßige Düngung über den ganzen Sommer hinweg ist auch dann wichtig, wenn Sie Ihre Beete im Herbst und Frühjahr schon entsprechend vorbereitet haben. Doch jede Pflanze hat andere Bedürfnisse und benötigt andere bzw. mehr oder weniger Nährstoffe. Lassen Sie sich von unserem fachkundigen Team beraten.

April 2019

In den Startlöchern ...

© Ben Kerckx/pixabay.de
© Ben Kerckx/pixabay.de

Hobbygärtner und Balkonbegrüner sitzen schon in den Startlöchern und scharren mit den Füßen. Doch das Wetter macht uns oft noch einen Strich durch die Rechnung. Dennoch gibt es jetzt schon genug zu tun, damit es dann bei Saisonstart schnell gehen kann.

 

Beispielsweise können Sie Ihre Beete von Unkraut befreien und die Erde auflockern. In Abhängigkeit davon, was Sie dort später pflanzen oder aussäen wollen, wählen Sie einen geeigneten Dünger aus. Das kann Kompost sein, Hornspäne oder Guano. Wir haben einen vielfältigen Vorrat an Dünger vorrätig, und gerne können Sie sich von uns beraten lassen.

 

Wenn Sie einen Komposthaufen Ihr Eigen nennen können, dann ist jetzt die Zeit, ihn umzusetzen. Ist er reif, können Sie ihn für die oben erwähnte Düngung verwenden.

© Ulrike Mai alias Counselling/pixabay.de
© Ulrike Mai alias Counselling/pixabay.de

Wenn ihr Rasen schon anfängt, wie wild zu wuchern, können Sie den Rasenmäher flott machen und das erste Mal mähen.

Sollte sich zwischen die Grashalme zu viel Moos oder Unkraut gemogelt haben, dann ist jetzt der ideale Zeitpunkt, den Rasen zu vertikutieren.

 

Wenn Fragen zur richtigen Rasenbehandlung auftauchen, können Sie uns gerne fragen oder sogar unseren Service zur Gartenpflege in Anspruch nehmen.

Spätestens jetzt sollten Sie einen Rückschnitt Ihrer Stauden und Hecken vornehmen, achten Sie jedoch darauf, ob in den Hecken bereits Nester mit brütenden Vögeln zu finden sind, denn dann sollten Sie diesen Bereich ungestört lassen. Auch die Fütterung von Vögeln können Sie so langsam einstellen, denn die Vögel sollen nicht verlernen, selbst nach Insekten und Samen zu suchen.

Winter 2018/2019

Keine Angst vor Schnee

Fast jeder von uns wünscht sich weiße Weihnachten. Doch die eisige Pracht lässt in vielen Regionen Deutschlands auf sich warten und kommt erst im Januar oder Februar.

 

Wenn es dann soweit ist, gilt es, richtig damit umzugehen. Nicht nur die Gehwege vor dem Haus sollten freigehalten werden; auch im Garten gibt es einige Regeln zu beachten.

 

Wenn Sie die frostempfindlichen Stauden gut geschützt haben, müssen Sie sich um Ihre Pflanzen keine weiteren Sorgen machen. Mit einer Schneedecke haben sie es sogar wärmer als ohne, vor allem an klaren und frostigen Tagen. Wenn der Schnee zu schwer und pappig werden sollte, können Sie bruchgefährdete Äste und Zweige vorsichtig davon befreien.

 

Prinzipiell ist es besser, bei Schnee nicht durch den Garten zu laufen. Der Schnee wird dadurch verdichtet, braucht länger zum Abtauen und das darunterliegende, feuchte Gras sowie der Boden leiden unter dem erhöhten Druck. Aber um einen Schneemann zu bauen, lässt es sich nicht vermeiden und besser ist es, dem Bewegungsdrang Ihrer Kinder freien Lauf zu lassen. Ein gesunder Garten hält auch Schneeballschlachten aus und wird sich von den Strapazen wieder erholen!

Sollten Sie befestigte Wege im Garten haben, die begangen werden, um beispielsweise zum Kompost zu gelangen, dann können Sie den Schnee wegschippen und evtl. eine dünne Schicht Sand aufbringen. Keinesfalls sollten Sie Streusalz verteilen, das schädigt Pflanzen und Bodenleben.

© Andreas Hoja alias Andhoj/pixabay.de
© Andreas Hoja alias Andhoj/pixabay.de

Eine Futterstelle für Vögel bringt Leben in Ihren winterlichen Garten.

Sie sollten diese jedoch nur bei einer geschlossenen Schneedecke oder Dauerfrost füttern. Die Futterstelle bitte möglichst so anbringen, dass sie für Katzen nicht erreichbar ist. Achten Sie außerdem auf hochwertiges und frisches Futter, das an Stellen ausgebracht wird, die vor Feuchtigkeit geschützt sind. Manche preisgünstige Körnermischungen enthalten auch Samen von Unkräutern. Achten Sie deshalb auf den Hinweis "unkrautfrei", um böse Überraschungen in Ihrem Garten zu vermeiden. Sie können Vogelfutter auch selber herstellen! Weitere Tipps zum Thema Vogelfütterung erhalten Sie auf der Website vom NABU.

September 2018

Der Garten im Herbst

©Tanja Richter alias Zauberin/pixabay.de
©Tanja Richter alias Zauberin/pixabay.de

Schneckenplage verhindern

Wenn Sie vermeiden wollen, im nächsten Jahr mit einem Ansturm an Schnecken zu kämpfen, dann warten Sie mit dem Umgraben Ihrer abgeernteten Beete bis zum Frost. Schneckeneier können gerade in umgegrabener Erde besonders gut abgelegt werden und die neu entstandenen Luftlöcher werden auch von erwachsenen Schnecken zur Überwinterung genutzt. Graben Sie erst in der Frostphase um, werden zudem bereits vorhandene Gelege den kalten Temperaturen ausgesetzt, was sie nicht überleben. Auf diese Weise können Sie also die "Geburtenrate" etwas senken.

 

©Manfred Richter alias manfredrichter/pixabay.de
©Manfred Richter alias manfredrichter/pixabay.de

Obstbäume pflanzen, Frühlings-Steckzwiebeln versenken

 

Kälteunempfindliche Obstgehölze können jetzt gesetzt werden. Gerne beraten wir Sie hierbei oder helfen Ihnen beim Einpflanzen. Sprechen Sie uns einfach an.

Blumenzwiebeln für Frühjahrsblüher, die Sie bei uns erhalten, sind frostunempfindlich und können jetzt im ganzen Garten verteilt werden.

©StockSnap/pixabay.de
©StockSnap/pixabay.de

Laub entfernen

 

Damit der Rasen keine gelben Stellen bekommt, ist es wichtig, dass Sie das Laub regelmäßig entfernen. Sie können es in Maßen als Mulchdecke unter Sträuchern oder auf Gemüsebeeten verwenden, aber diese darf nicht zu dick werden, denn darunter fühlen sich Schnecken besonders wohl.

Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Gehwege vor dem Haus laubfrei halten, denn hier besteht Rutschgefahr für Fußgänger.

Juni 2018

Der Naturgarten

Der private Kleingarten ist für das naturgemäße Gärtnern ideal. Sie können hier nach Herzenslust ausprobieren und mit der Zeit herausfinden, welche Pflanzen sich bei Ihnen wohlfühlen; ganz ohne den Einsatz von Chemiekeulen!

 

Natürlich erfordert der Biogarten zunächst etwas mehr persönlichen Einsatz, doch mit den Jahren werden Sie feststellen, dass Ihnen die Natur mit den zahlreichen kleinen Helfern dabei tatkräftig zur Seite steht. Worauf es ankommt, ist, ein Gleichgewicht herzustellen. Wenn Sie den Garten so gestalten, dass er Lebensraum für viele nützliche Bodenlebewesen, Insekten, Igel, Vögel, Regenwürmer usw. bietet, dann erledigen sich manche Probleme ohne Ihr Zutun.

 

Und es muss auch nicht immer gleich ein umwelt- und gesundheitsgefährdendes Mittel sein, wenn Ihnen etwa Blattläuse oder Ameisen im Beet über den Kopf wachsen. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie Blattläuse auch einfach mit Wasser abspritzen können? Oder dass Sie Nützlinge wie Marienkäferlarven, die sich von Läusen ernähren, kaufen können? Wenn Sie schwarze Ameisen im Beet haben, die Schäden an Ihren Gemüsepflanzen anrichten können, dann setzen Sie zum Beispiel einen Blumentopf kopfüber ins Beet. In aller Regel verlegen die Ameisen ihre Wohnstatt ins Innere des Topfes und Sie können nach einigen Wochen den Topf mit einer Schaufel anheben und ihn mitsamt den Ameisen an eine andere Stelle im Garten setzen.

 

Unkraut essen? Tatsächlich können Sie Brennnessel, Giersch, Vogelmiere und Co. in der Küche verwenden. Anstatt sich also zu ärgern und die wilden Kräuter zu eliminieren, können Sie diese in Schach halten, indem Sie davon ernten. Sie schmecken nicht nur gut, sondern enthalten zum Teil auch noch wertvolle Inhaltsstoffe und gelten deshalb als Heilpflanzen. Zudem helfen sie auch beim Gärtnern. Vogelmiere, zum Beispiel, ist ein Bodendecker, der die Erde feucht und gesund hält. So schließen sich die Lücken zwischen den Gemüsepflanzen mit lebendigem Grün. Ein kleiner Abstand um das Gemüse herum hilft gegen unkontrollierten Schneckenfraß.

Mai 2018

Die Eisheiligen - Jedes Pflänzchen zur rechten Zeit

Wintereinbruch im April - Das Aus für jede Tomate!
Wintereinbruch im April - Das Aus für jede Tomate!

Immer häufiger haben wir bereits im April hochsommerliche Temperaturen. Dieser an und für sich erfreuliche Umstand lässt auch unsere Gärtnerherzen höher schlagen. Am liebsten würden wir sofort den Spaten schwingen und loslegen. Doch hier ist Vorsicht angesagt!

Das Aussäen und Pflanzen unter Berücksichtigung der Eisheiligen ist eine alte Bauernregel. Bis in die zweite Maihälfte hinein kann es zu starken Kälteeinbrüchen mit Bodenfrost kommen. Wer dann empfindliche Pflanzen wie Tomaten, Gurken, Paprika oder Sommerblüher, z. B. Petunien, Geranien und Co., bereits gepflanzt hat, kann damit ziemlich auf die Nase fallen. Diese wärmeliebenden Pflanzen sterben bei niedrigen Temperaturen ab. Die Erfahrung hat gezeigt: Erst ab dem 23. Mai können wir mit stabilen Temperaturen im Plusbereich rechnen.

 

Blumen Grünschnabel hat die entsprechenden Pflanzen aufgrund der großen Nachfrage in der Regel bereits früher im Angebot, rät jedoch ausdrücklich dazu, diese noch nicht ins Freiland zu setzen, sondern bei niedrigen Temperaturen ins Haus oder in ein beheizbares Gewächshaus zu stellen. Wir können keinen Schadensersatz bei unsachgemäßem Umgang mit den Pflanzen leisten!

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Blumen Grünschnabel

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag:

von 8:30 bis 12:30 Uhr

und 14:00 bis 18:30 Uhr

Samstag:

von 8:00 bis 12:30 Uhr


 

Blumen Grünschnabel · Lupfenstraße 8 · 78647 Trossingen · Telefon: 07425 31570 · Fax: 07425 31571 · E-Mail: blumen-gruenschnabel@web.de

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Letzte Aktualisierung: Juli 2020